Es gibt kein „Du“ und kein „Ich“, es gibt nur „uns“ zusammen.

Liebe Leserinnen und Leser, ich bin überzeugt, dass familiäre Kommunikation und Beziehungen einen bedeutenden Einfluss auf das gesellschaftliche Bewusstsein haben. Ich glaube, dass unsere Kinder und Jugendlichen, die ihr Bedürfnis nach Liebe und Akzeptanz innerhalb der Familie stillen können, die Garantie für eine strahlende Zukunft und ein starkes Morgen für unsere Türkei sein werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen den heutigen Artikel meiner lieben Frau Çiğdem vorstellen. Vielen Dank im Voraus fürs Lesen, und ich sende Ihnen meine Liebe und Hochachtung.

Es gibt kein „Du“ und kein „Ich“, es gibt nur „uns“ zusammen.

Kinder beobachten das positive und negative Verhalten ihrer Eltern und anderer Erwachsener in ihrer Umgebung. Sie ahmen dieses Verhalten nach und machen es sich zu eigen. Erlerntes Verhalten wird durch Lob für die eigene Persönlichkeit verstärkt. Dieses Lob wiederum

Man könnte dies zum Beispiel so ausdrücken: „Das war sehr nett von dir“ oder „Du bist ein sehr rücksichtsvolles Kind“. Solche hilfreichen Verhaltensmuster sind besonders in den ersten Lebensjahren wirksam. Ein 19 Monate altes Kind beobachtet vielleicht aufmerksam, wie seine Mutter fegt, und ahmt sie sogar nach, indem es Putzutensilien in die Hand nimmt.

Zahlreiche Studien belegen, dass positive Vorbilder dieser Art die sozialen Reaktionen junger Kinder fördern. Der Aufbau eines gesunden Lebens hängt maßgeblich vom Einfluss der Eltern ab. Bestimmte Eigenschaften des Vorbilds weckt bei Kindern den Wunsch, dieses nachzuahmen. Beispiele hierfür sind:

Wärme und Einfühlungsvermögen: Vorschulkinder neigen dazu, das positive Sozialverhalten von warmherzigen und einfühlsamen Eltern nachzuahmen, die sie als Individuen wahrnehmen. Dadurch hört das Kind den Worten und Ratschlägen der Eltern aufmerksam zu und verinnerlicht sie.

Übereinstimmung von Worten und Taten: Wenn die Ratschläge der Eltern, die als Vorbilder für ihre Kinder dienen, nicht mit ihrem eigenen Verhalten übereinstimmen, können die Kinder das richtige Verhalten nicht verinnerlichen. Sprechen Eltern beispielsweise von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, vergessen diese Ratschläge aber selbst und tratschen vor ihren Kindern über andere, so kann das Kind, da es Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bei seinen Eltern nicht beobachten kann, diese positiven Verhaltensweisen nicht übernehmen.

Übereinstimmung von Worten und Taten: Wenn die Ratschläge der Eltern, die als Vorbilder für ihre Kinder dienen, nicht mit ihrem eigenen Verhalten übereinstimmen, können die Kinder das richtige Verhalten nicht verinnerlichen. Sprechen Eltern beispielsweise von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, vergessen diese Ratschläge aber selbst und tratschen vor ihren Kindern über andere, so kann das Kind, da es Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bei seinen Eltern nicht beobachten kann, diese positiven Verhaltensweisen nicht übernehmen.

In diesem Zusammenhang halte ich es für wichtig, dass Eltern sich des starken Einflusses bewusst sind, den sie auf ihre Kinder haben, und dass sie Vorbilder sind.

Mit Liebe und Respekt.

Çiğdem Gül Uğural